OT Internet in Belgien
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Moin,
hat hier jemand Erfahrung mit dem Internetzugang in Belgien?
Eine Bekannte zieht ins Nachbarland Belgien nach Eupen (direkt neben Aachen). Hier benötigt Sie einen Internetzugang über Kupfer od. ähnlich. An diesem wird dann die pf (ev. hinter Modem) angeschlossen.Ich benötige ein paar Tipps zu den Accessprovidern:
- Welche empfehlenswerten Anbieter kennt Ihr
- Wie wird in der Regel angeschaltet? DSL / LWL / …
- Wenn DSL welches Profil (16a ?)
- Wie sind die Errichtungszeiten in der Regel.
Danke für eure Unterstützung.
hornetx11
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In Belgien sind Proximus, Orange, Telenet/BASE und Voo die großen DSL/Internet-Anbieter, wobei Proximus führend beim flächendeckenden Glasfaserausbau ist und dafür Auszeichnungen erhalten hat. Andere Optionen sind spezialisierte Anbieter wie EDPnet (DSL/VDSL) und Reseller (z.B. Scarlet, DIGI), die oft günstigere Tarife über das Netz der großen Player anbieten
Da Proximus auch einen deutschsprachigen Internetauftritt hat, ist zu vermuten, dass Proximus auch in der vergleichseiwse kleinen deutschsprachigen Region Belgiens (unweit Aachen)aktiv ist.
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Das ist ein wunderbares Thema ... für genau das "Allgemein" Subforum, weils nicht um pfSense geht ;)
Belgien ist da glaube ich weiter als DE und hängt da nicht mehr auf Kupfer und DSL fest, oder? Zumindest meine ich, dass dort Glasfaser eher ein Thema ist und niemand noch mit Steinzeit Internet rumockeln muss. Niemand will ja mehr alte Technik heute neu verbauen wenn er nicht muss. Gofiber müsste da eigentlich schon ausgebaut haben oder im Ausbau sein.
Cheers
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J JeGr moved this topic from Deutsch on
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@JeGr Zum Thema Glasfaserausbau in DE gab is in der heute-show vom 12.Dez. ein Interview mit Karsten Wildberger (Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung). DE liegt im Europäischen Vergleich auf einem der hintersten Plätze. Und auch das ist nur die halbe Wahrheit, denn beim Thema Glasfaserausbau werden in DE die offiziellen Statistiken genau so frisiert, wie die Statistiken der DB zum Thema Pünktlichkeit. Bei der Bahn zählen ausgefallene Züge ja nicht mehr mit in der Statistik zur Unpünktlichkeit. Die Fahrgäste kommen natürlich dennoch nicht pünktlich am Ziel an, denn die müssen ja auf den nächsten Zug warten, der fährt.
Beim Glasfaserausbau in DE verbessert man die Statistik dadurch, dass alle Haushalte in einer Straße, in der irgendwo schon ein Glasfaserkabel liegt, als angeschlossen gelten. Ganz egal ob der Betreiber die Häuser bereits angeschlossen hat oder nicht, also die letzten Meter noch fehlen.
Ist fast so als würde VW Autos ohne Räder als fahrbereite Neuwagen an die Kunden übergeben ...