Vorstellung und "Hallo"



  • Da hab' ich doch glatt losgelegt zu post ohne vorher "Hallo" zu sagen … eine Schande die ich zu entschuldigen bitte und hiermit gerne nachhole  8)

    Na dann ... Hallo,
    bin recht neu hier (welch ein Wunder) und habe mich nach verschiedenen Lösungsansätzen für örtlich bedingte Herausforderungen (mal positiv formuliert) für eine Router-Lösung auf Basis von pfSense entschieden und beginne grade mich da ein wenig einzuarbeiten. Einige werden jetzt sicherlich fragen "örtlich bedingte Herausforderungen?" ... Was soll das denn sein? Lebt er auf dem Land und hat ein 56k Modem oder wie ...? Nicht ganz ;)

    Berufsbedingt sind wir viel im Ausland unterwegs und haben daher immer wieder wechselnde Internetanbieter. Bislang hatte ich "unser" Heimnetz immer über einen klassischen Router abgebildet und somit den Wechsel auf ISP-Seite abgefangen da ich "mein Netz" quasi immer fertig konfiguriert von "A" nach "B" mitgenommen habe - macht ja Sinn ....
    Nun hat es uns jedoch in ein Land verschlagen wo "Flatrate" oder 99% Verfügbarkeit ein Fremdwort sind und wir als verwöhnte Nutzer uns da erst mal drauf einstellen müssen.
    Soweit alles kein Thema - theoretisch kann der Router ja 2 WAN-Anschlüsse .... und auch Failover .... und (zugegeben in die techn. Daten hineininterpretiert) auch den Traffic steuern. Aber halt nur theoretisch. Nach einem Failover schaltet er nicht zurück, dass mit der Trafficverteilung geht wenn nur über manuelles eingreifen via SSH ... also nicht unbegingt das was man sich so vorstellt.
    Also nach ein wenig Recherche auf pfSense gestoßen, einen (augenscheinlich) passenden Barebone reordert (ZOTAC ZBOX CI323 nano) und einfach mal drauf los gelegt  :D :D

    Da ich eher vom Typ "Gib mir ne Anleitung und ein wenig Basisinfo, dann passt das schon" bin, habe ich ein wenig "hier und da" geschaut und alles in Betrieb genommen und sogar einen VPN für spezifizierte Clients zum laufen gebracht (die Gründe hierfür dürften allgemein bekannt sein wenn man im Ausland ist)  ;D

    Die erste negative Erfahrung war dann jedoch dass das WLAN in der Box nicht erkannt wird, aber dafür habe ich meinen bisherigen Router einfach mal zum AP degradiert - auch wenn dieser noch nicht in einem eigenen "WLAN-VLAN" ist und fleissig "LAN-Adressen" verteilt, Aber das ist erstmal "nur" Kosmetik und "es läuft"  ::)

    Managebare Switche sind zwar vorhanden, werden aber an einer anderen Front gebrauch da meine NAS mit dem 2. LAN Anschluss im Netz des lokalen LTE-Anbieters hängt und da während der Flatrate halt ihren Job machen soll .... Umbau dieser Lösung steht noch auf der To-Do-Liste. Evtl. kann man ja hier gemeinsam eine Lösung entwickeln, die dann in einem kleinen "How-To" endet  und so auch für andere von Interesse sein könnte 8)

    Die eingesetzte Hardware habe ich schon erwähnt: ZOTAC ZBOX CI323 nano (mit 8GB RAM, und ner SSD)
    Die lokalen Anbieter sind: 1x Glasfaser (schön mit Volumentarif, aber FTTH) und 1x LTE (mit Flatrate in einem definierten Zeitfenster)
    Somit ist die pfSense-Box quasi "doppelt genattet" was für mich jetzt erst mal so OK ist da ich alles hier einpacken und woanders aufbauen kann und die Box über den Zugangspunkt (Router, Moden, was auch immer) des dann vor Ort verfügbaren ISP eine IP bekommt ...
    Version von pfSense: 2.3.4-RELEASE (amd64)

    Nun dann ... in diesem Sinne ...
    Grüße aus Lagos
    DocSlyper