USB Stick mit FAT32 formattieren und mounten



  • hallo zusammen,
    ich konnte zu diesem thema leider keinen passenden eintrag finden, daher mein post. ich bin kein unix-profi und sonst auch nur ein mäuseschubser, geringfügige linux kenntnisse sind aber vorhanden.

    für einen verein habe ich ein sense mit captive portal, squid, lightsquid und suidguard aufgesetzt. es funktioniert auch alles ganz prima (einige offene themen gibt es noch). um einen nachweis für die besuchten internetseiten erbringen zu können, möchte ich bei den log-files eine redundanz erreichen. die hardware ist natürlich gebraucht und das geld knapp. die hdd könnte mal ausfallen und dann wären die logs flöten.

    daher möchte ich einige logs zusätzlich auf einem usb stick sichern. dieser steckt bereits am rechner dran…aber ich komme nicht weiter. ziel soll sein, dass dieser mit fat32 formattiert jederzeit mal abgezogen werden kann, um ihn an einen windows rechner zu stecken damit die logfiles dann angesehen werden können.

    1. unter welchem device finde ich das ding denn wieder ?
    ich hatte eine datenträgerbezeichnung unter /dev/msdosfs gefunden, konnte diese aber nicht mounten. nach einem kürzlich erfolgtem update von 2.0r3 auf 2.0final heisst er jetzt auf einmal NO_NAME. evtl. habe ich auch schon bei einigen meiner bastelversuche erfolg gehabt und den stick erfolgreich umbenannt.

    2. des weiteren hatte ich schon versucht diesen stick zu mounten und permanent in die fstab einzubinden, damit er auch bei einem neustart immer als device verfügbar ist und das tägliche script die gepackten log archive darauf ablegen kann.

    3. partitionierung bzw. bemühungen per makefs ein neues dateisystem anzulegen, schlugen fehl. die von mir angeführten filesystem types wurde nicht akzeptiert. ich veruchte fat32, vfat, ext3, ufs.

    ich bräuchte daher etwas schützenhilfe. gerne kann ich system meldungen posten, aber ich weiss nicht so richtig wo und wie ich starten soll. der erste schritt wäre sicher den stick zuverlässig idetifizieren zu können, grösse und name. anschliessend würde eine partitionierung bzw. formattierung sinn machen. dann mounten und der eintrag in der fstab.

    danke schon mal im voraus

    sonnensucher



  • hallo noch mal an alle,

    da ich auch sonst im web keine grossen hilfestellungen zu diesem thema finden konnte (oder diese nicht verstanden habe), möchte ich wenigstens vollzug melden und die unwissenden, die hier auch keinen rat wussten, nicht im dunkeln lassen. vielleicht hat ja mal jemand ein ähnliches problem und kann dann aus diesem beitrag helfendes wissen beziehen.

    hauptproblem war ja, wie ich als ersten schritt schon angeregt habe, den stick unter /dev/ zu finden. ich konnte zwar unter der bezeichnung /dev/msdosfs/ etwas sehen aber das mounten schlug immer fehl.

    schlussendlich habe ich den stick noch mal drangesteckt und (erst mittels konsole die ausschrift gesehen) mittels befehl "dmesg" diverse systemausschriften gefunden. eine davon bezeichnete einen vorgang, die den stick unter dem device /dev/da0/ erkannte. der stick war als device hinterher in /dev/ aber trotzdem nicht zu sehen !

    weiteres problem war, dass man mit parameter "mount -t" ein file system angeben muss. es steht aber nirgendwo geschrieben was es für welche gibt :( schlussendlich habe ich es dann irgendwo gefunden und "-t msdosfs" war dann die richtige lösung. die hauptprobleme waren also gelöst und der rest nur noch kinderkram (protz). der stick liess sich dann, wie schon erwartet (und vorher mehrmals bis zur weissglut probiert) mit "mount -t msdosfs /dev/da0 /mnt/usb/" einhängen und beschreiben. den mountpoint muss man natürlich vorher anlegen. hierher werden dann auch später, nach dem mounten, die dateien kopiert.

    egal, ich habe es schliesslich gefunden und das problem ist somit keins mehr. des weiteren habe ich dann in meinem sicherungsscript eine passage mit einem kopiervorgang eingebaut. der stick wird kurz vor dem beschreiben gemountet und danach gleich wieder freigegeben. somit kann man ihn jederzeit abziehen, ohne einen datenverlust zu erleiden.

    das war jetzt sicher keine heldentat, aber es macht mich ein wenig stolzer, dass ich doch noch allein auf die lösung gekommen bin.

    trotzdem danke an euch für die vielen lesungen.

    gruss sonnensucher



  • Hallo sonnensucher,

    Danke, dass du deine Lösung hier eingestellt hast.

    Den richtigen Parameter für die Option -t findest du übrigens in der manpage von mount. Aufrufen kannst du diese mit dem Befehl: man mount

    Hier der entsprechende Auszug:
    -t, –types vfstype
        The argument following the -t is used to indicate the filesystem type. The filesystem types which are currently supported include: adfs, affs, autofs, cifs, coda, coherent, cramfs, debugfs, devpts, efs, ext, ext2, ext3, ext4, hfs, hfsplus, hpfs, iso9660, jfs, minix, msdos, ncpfs, nfs, nfs4, ntfs, proc, qnx4, ramfs, reiserfs, romfs, squashfs, smbfs, sysv, tmpfs, ubifs, udf, ufs, umsdos, usbfs, vfat, xenix, xfs, xiafs. Note that coherent, sysv and xenix are equivalent and that xenix and coherent will be removed at some point in the future - use sysv instead. Since kernel version 2.1.21 the types ext and xiafs do not exist anymore. Earlier, usbfs was known as usbdevfs. Note, the real list of all supported filesystems depends on your kernel.

    Gruß, g0rF


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